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PDRN Care

Squalan

BarriereunterstützungFeuchtigkeitspflegeNicht-komedogen

Kombination mit PDRN

Squalan ist die ideale Abschlussschicht nach PDRN — es schließt Wirkstoffe ein und verhindert Feuchtigkeitsverlust, ohne die Poren zu verstopfen. Morgens und abends als letzten Schritt vor Sonnenschutz (morgens) oder als letzten Schritt (abends) verwenden.

Morgens

Zuerst PDRN-Serum auftragen, kurz einziehen lassen, dann 2–3 Tropfen Squalan. Anschließend Sonnenschutz auftragen.

Abends

PDRN-Serum auf gereinigte Haut auftragen, dann mit Squalan als letztem Schritt versiegeln. Die nächtliche Okklusion maximiert die PDRN-Kontaktzeit.

Nach Behandlungen

Nach klinischen PDRN-Behandlungen (Microneedling, Skin-Booster) bietet Squalan eine sanfte Okklusion, die heilende Haut ohne Reizungsrisiko schützt.

Besonders geeignet für

Hautanliegen, bei denen diese Kombination besonders gut wirkt.

Geschädigte oder geschwächte Hautbarriere

Squalan ergänzt die interzelluläre Lipidmatrix, die die wasserdichte Versiegelung der Haut bildet, während PDRN die Zellen stimuliert, die von unten neue Barrierestrukturen aufbauen.

Ölige oder akneanfällige Haut mit Feuchtigkeitsbedarf

Anders als schwerere Öle ist Squalan nicht-komedogen (Bewertung 0) und ahmt Sebum nach, sodass es hydratisiert, ohne Unreinheiten auszulösen — perfekt für ölige Hauttypen, die dennoch PDRNs regenerative Vorteile benötigen.

Regeneration nach Behandlungen

Frisch behandelte Haut nach Laser, Microneedling oder PDRN-Injektionen benötigt sanften Barriereschutz. Squalan schützt regenerierendes Gewebe ohne Entzündungsrisiko.

Was ist das?

Squalan ist die vollständig hydrierte, stabilisierte Form von Squalen — einem natürlich vorkommenden Lipid, das etwa 10–12 % des menschlichen Sebums ausmacht. Squalen wird von Sebozyten endogen produziert und spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Hautoberflächen-Hydratation und Geschmeidigkeit, ist jedoch aufgrund seiner hohen Ungesättigtheit oxidationsanfällig und damit für kosmetische Formulierungen unpraktisch. Squalan löst dieses Problem durch Sättigung der Kohlenstoffkette und liefert ein leichtes, geruchloses, nicht-oxidierendes Öl, das alle hautidentischen Emollient-Eigenschaften des Squalens beibehält. Modernes kosmetisches Squalan ist überwiegend pflanzlichen Ursprungs — gewonnen aus Olivenöl, Zuckerrohr oder Amaranthsamen — was den branchenweiten ethischen Wandel weg von Haifischleberöl widerspiegelt, das historisch die primäre Extraktionsquelle war. Strukturell ist Squalan ein verzweigter C30-Kohlenwasserstoff (2,6,10,15,19,23-Hexamethyltetracosan) mit außergewöhnlichen Spreitungseigenschaften: Es bildet einen unmerklich dünnen, nicht-fettenden Film, der sich nahtlos in die Lipidmatrix des Stratum corneum integriert. Diese biomimetische Qualität macht Squalan nicht-komedogen, nicht-sensibilisierend und universell verträglich für alle Hauttypen — einschließlich öliger, akneanfälliger und sensibilisierter Haut — und damit zu einem der vielseitigsten Emollient-Inhaltsstoffe in dermatologischen Formulierungen.

So wirkt es

  1. 1

    Ahmt natürliche Sebumlipide nach

    Squalan ist strukturell identisch mit einem Lipid, das die menschliche Haut bereits produziert, sodass es sich ohne Störung oder Fremdkörperreaktion in das Stratum corneum integriert.

  2. 2

    Füllt interzelluläre Zwischenräume

    Es dringt zwischen die Korneozyten im Stratum corneum ein und verstärkt die Lipidlamellen, die als primäre wasserdichte Barriere der Haut fungieren.

  3. 3

    Reduziert transepidermalen Wasserverlust

    Durch das Abdichten interzellulärer Lücken verringert Squalan den TEWL um 25–30 %, hält die Haut hydratisiert und bewahrt wasserlösliche Wirkstoffe wie PDRN an ihrem Wirkort.

  4. 4

    Verstärkt die verzögerte PDRN-Freisetzung

    Die von Squalan erzeugte okklusive Schicht verlangsamt die Verdunstung und verlängert die Zeit, in der PDRN-Fragmente mit A2A-Rezeptoren in Kontakt bleiben, wodurch die regenerative Signalgebung verstärkt wird.

Rolle in PDRN

In PDRN-basierten Hautpflegeprotokollen fungiert Squalan als schützende okklusive-emollient Schicht, die die PDRN-Wirksamkeit erheblich steigert. Nach dem Auftragen eines PDRN-Serums schafft das Auftragen von Squalan darüber eine semi-okklusive Barriere, die den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) um bis zu 25–30 % reduziert und Feuchtigkeit sowie aktive PDRN-Fragmente effektiv über längere Zeit in der Haut einschließt. Dieser Sustained-Release-Effekt ist entscheidend, da PDRN seine regenerative Aktivität über den Adenosin-A2A-Rezeptor über Stunden entfaltet und eine verlängerte Hautkontaktzeit eine stärkere Rezeptoraktivierung und nachgeschaltete Kollagensynthese bedeutet. Squalan schützt zudem neu regeneriertes Gewebe — die durch PDRN stimulierten jungen Keratinozyten und Fibroblasten sind besonders anfällig für Dehydrierungsstress, und Squalans lipidauffüllende Wirkung schirmt sie während ihrer Reifungsphase ab. Anders als schwerere Okklusiva wie Vaseline oder Mineralöl erreicht Squalan eine Barriereverstärkung ohne Porenverstopfung oder das erstickende Gefühl, das von konsequenter täglicher Anwendung abhält. Seine biomimetische Integration in die interzellulären Lipidlamellen des Stratum corneum bedeutet, dass es die Barriere von innen stärkt, anstatt lediglich auf der Oberfläche zu verbleiben. Diese Kombination — PDRN für tiefe zelluläre Regeneration, Squalan für Barriereschutz und Wirkstoffretention — stellt eine fundamentale Paarung in der regenerativen Hautpflege dar.

Klinische Daten

Squalan wurde umfassend auf seine barriererestaurierenden und emollient Eigenschaften untersucht. Im International Journal of Cosmetic Science veröffentlichte Forschung zeigte, dass Squalan-Anwendung den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) signifikant reduziert und die Hauthydratation innerhalb einer Stunde nach Applikation erhöht, mit anhaltenden Effekten über 8 Stunden. Eine Vergleichsstudie zur Emollient-Wirksamkeit zeigte, dass Squalan die Hydratation des Stratum corneum nach 4 Wochen zweimal täglicher Anwendung um 15–20 % verbesserte, ohne komedogene Effekte selbst bei akneanfälligen Probanden. In-vitro-Studien bestätigen, dass Squalan die perkutane Penetration gleichzeitig aufgetragener Wirkstoffe durch Erweichung der interzellulären Lipidmatrix verbessert, was direkte Implikationen für die Verbesserung der PDRN-Bioverfügbarkeit in topischen Formulierungen hat. Das Sicherheitsprofil von pflanzlichem Squalan ist hervorragend — Epikutantest-Studien an Tausenden von Probanden berichten von Reizungs- und Sensibilisierungsraten auf effektiv null, und es hat eine Komedogenitätsbewertung von 0 auf der Standard-Skala von 0–5. Die klinisch-dermatologische Literatur klassifiziert Squalan durchgehend als einen der bestverträglichen Lipid-Inhaltsstoffe, geeignet für die Anwendung auf geschädigter, nach Behandlungen empfindlicher und barriereschädigter Haut, wo andere Öle entzündliche Reaktionen hervorrufen könnten.

Produktformate in der Praxis

Gängige Darreichungsformen dieses Inhaltsstoffs in klinischen und kosmetischen Produkten.

The Ordinary 100% Plant-Derived Squalane

Reines Öl

100 % aus Oliven gewonnenes Squalan — die reinste und kostengünstigste Möglichkeit, Squalan in jede Routine zu integrieren.

Biossance Squalane + Vitamin C Rose Oil

Behandlungsöl

Squalan aus Zuckerrohr kombiniert mit Vitamin C und Rose für antioxidativen Schutz bei gleichzeitiger Barrierereparatur.

ILIA Super Serum Skin Tint

Getöntes Serum SPF 40

Squalan-basierte getönte Feuchtigkeitspflege mit SPF — demonstriert Squalans Vielseitigkeit als kosmetische Basis.

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